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🇩🇪 Naturrecht & Bauernaufstand 2023

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🇩🇪 Bauern* sind Men­schen und auch sie haben Natur­rechte, die ihnen kein­er nehmen kann und die ger­ade vertei­digt wer­den.

Die Rolle der Bauern und ihrer selb­st hergestell­ten Lebens­mit­tel ist für den sozialen Frieden der Gesellschaft entschei­dend, denn wenn Lebens­mit­tel knapp wer­den oder ihre Preise stark steigen, führt das zu erhe­blichen sozialen Unruhen. Bauern sind das Rück­grat der Nahrungsmit­tel­pro­duk­tion, ihre Arbeit gewährleis­tet eine sta­bile Ver­sorgung.

🇩🇪 Und wenn diese Ver­sorgung unter­brochen oder eingeschränkt wird, belastet das ger­ade die Men­schen, die ohne­hin schon maß­los vom Staat gebeutelt wer­den und führt let­ztlich zu Protesten, ja bis zu Aufstände/n, wie die Geschichte zeigt.

Die Bauer­nauf­stände repräsen­tieren den andauern­den Kampf für Frei­heit und Gerechtigkeit im Ein­klang mit dem Natur­recht. Diese Bewe­gun­gen verkör­perten das Streben nach Selb­st­bes­tim­mung und den Schutz der natür­lichen Rechte der Bauern, wie fol­gend zu sehen ist:

 1. Der Bauer­nauf­s­tand von 1381
Die Bauern kämpften für ihre natür­lichen Rechte gegen tyran­nis­che Herrschaft und erre­icht­en kurzfristig Zugeständ­nisse, doch viele Anführer wur­den später hin­gerichtet.

 2. Der Bund­schuhAuf­s­tand 1493
Das Ziel war die Wieder­erlan­gung natür­lich­er Frei­heit­en, die sie für kurze Zeit erziel­ten, jedoch wurde die Bewe­gung let­z­tendlich niedergeschla­gen.

 3. Die große Frei­heit­skampf der Bauern in Ungarn 1514
Der Kampf gegen feu­dale Struk­turen im Namen von Gerechtigkeit und Frei­heit brachte trotz anfänglich­er Erfolge let­z­tendlich nichts.

 4. Der Bauernkrieg 1524–1525
Er stand im Zeichen poli­tis­ch­er und religiös­er Frei­heit­en, wo auch hier vorüberge­hende Erfolge zu verze­ich­nen waren, doch der Auf­s­tand wurde später bru­tal niedergeschla­gen.

 5. Der Große Bauer­nauf­s­tand Ost­preußen 1525
Dieser Auf­s­tand für die Vertei­di­gung natür­lich­er Rechte, der Frei­heit und der Würde wurde gewalt­sam niedergeschla­gen, und viele Bauern wur­den hin­gerichtet oder ver­sklavt.

 6. Der Zweite Rheinis­che Bauer­nauf­s­tand 1702–1703
Die Bauern kämpften für Gle­ich­heit und Frei­heit, doch dieser Kampf wurde durch mil­itärische Inter­ven­tion niedergeschla­gen, und die Bauern erlit­ten schwere Ver­luste.

 7. Der Säch­sis­che Bauer­nauf­s­tand 1790
Auch hier strebten sie nach Anerken­nung ihrer natür­lichen Rechte auf Selb­st­bes­tim­mung, doch diese Auflehnung wurde schnell unter­drückt, ohne nach­haltige Verän­derun­gen zu erzie­len.

Quin­tes­senz
Die gegen­wär­ti­gen Proteste der Bauern mah­nen uns daran, daß das Natur­recht die Grund­lage bildet, um ihre Rechte zu schützen und eine gerechtere Gesellschaft zu schaf­fen, die auf den Prinzip­i­en der Gle­ich­heit und Frei­heit basiert. Es bleibt eine drin­gende Auf­gabe, die Rechte der Bauern zu vertei­di­gen und ihre Stim­men zu hören, denn ohne sie hungern ALLE und dieses Hunger/n führt zu weit­eren Unruhen.

* Ich ver­wende den ehrwürdi­gen Begriff Bauer, weil sie es selb­st tun. Was Poli­tik­er vorschreiben wollen, ist irrel­e­vant.


Rosa von Zehn­le úr
Ùjud­var, 2023.12.21

www.175er-verlag.org/.recherchiert



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