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Vom Ver­trags­bruch zur na­tür­li­chen Ord­nung: Ruß­land, die Ex-DDR, der Zwei-plus-Vier-Ver­trag und die idea­le Lö­sung für Mitteleuropa

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Ge­ra­de er­starkt wie­der ei­ne hef­ti­ge Dis­kus­si­on um Ruß­land und den Zwei-plus-Vier-Ver­trag in den öf­fent­li­chen De­bat­ten, wor­auf ich hier aus mei­ner Sicht mit al­ler Deut­lich­keit und auf der Ba­sis un­um­stöß­li­cher Fak­ten ant­wor­te. Die­ser Auf­satz dient als Zeug­niß ge­gen die an­dau­ern­de Lü­ge und als Weg­wei­ser in ei­ne ver­nunft­be­gab­te und men­schen­wür­di­ge­re Zu­kunft.

Die­ser Bei­trag be­steht aus sie­ben klei­nen Ka­pi­tel, die spä­ter zu ei­nem noch um­fang­rei­che­ren Text ge­formt wer­den.

I. Ein­lei­tung:
Die Ago­nie der Sou­ve­rä­ni­tät und üer Ruf der Ah­nen

Als Hü­ter ei­ner Ah­nen­rei­he, die lü­cken­los über zwölf Ge­ne­ra­tio­nen hin­weg fest in der Schol­le un­se­res Deut­schen Va­ter­lan­des (na­ment­lich im Kö­nig­reich Ba­den) ver­wur­zelt ist ste­he ich heu­te vor den Trüm­mern des­sen, was einst als Hoff­nung auf Sou­ve­rä­ni­tät ver­kauft wur­de. Ich be­trach­te mein Land und ich se­he kei­nen blü­hen­den Gar­ten, son­dern ein ver­dun­kel­tes Ei­land, auf dem ein ge­fes­sel­ter Rie­se von den Ket­ten frem­der Mäch­te nie­der­ge­hal­ten wird. Wir le­ben in ei­nem be­setz­ten Va­ter­land, das sich noch min­des­tens bis zum Jah­re 2099 (so Oba­ma) der Me­di­en­ho­heit und dem Dik­tat der Al­li­ier­ten beu­gen muß, aber das muß ja nicht so bleiben.

Denn wenn das Deut­sche Volk end­lich den Mut fin­det, sich durch den Ar­ti­kel 146 des Grund­ge­set­zes ei­ne ei­ge­ne wirk­lich staats­tra­gen­de Ver­fas­sung zu ge­ben, ja dann ist es vor­bei! Ein Kurz­vi­deo da­zu mach­te ich be­reits am 23.05.2024 auf You­Tube.
Und für Leu­te die die Deut­sche Ge­schich­te auch ein­mal mit et­was Hu­mor er­tra­gen kön­nen, hier ein zwei­tes Vi­deo, na­tür­lich auch mit Hin­ter­sinn und et­was Wahr­heit, eben­falls von 2024.

Was uns 1990 als „Zwei-plus-Vier-Ver­trag“ ge­reicht wur­de,
ent­puppt sich heu­te als ein ver­gif­te­tes Ge­schenk. Man hat es vor­sätz­lich, pflicht­ver­let­zend und sträf­lichst un­ter­las­sen, die Ein­heit in Frei­heit durch ei­ne vom Vol­ke be­schlos­se­ne Ver­fas­sung zu krö­nen. In die­sen dunk­len Zei­ten mah­nen uns die Wor­te des jü­di­schen Se­xu­al­re­for­mers Dr. Ma­gnus Hirsch­feld, der be­reits 1915 er­kann­te:
„Wahr­heit und Frei­heit ge­hö­ren eng zu­sam­men. Wer lügt, ist nicht frei. Nur wo dem frei­en Wort und der frei­en For­schung die We­ge ge­eb­net sind, kann die Wahr­heit im Bun­de mit der Wis­sen­schaft ge­dei­hen und sich durch­set­zen.“.

II. Das Ros­to­cker Rän­ke­spiel:
Der Dolch­stoß ge­gen das Frie­dens­ver­spre­chen
Der end­gül­ti­ge Dolch­stoß für die völ­ker­recht­li­che Ord­nung er­folg­te im Ok­to­ber 2024 mit der Ein­wei­hung des Ma­ri­ne-Haupt­quar­tiers (CTF Bal­tic) in Ros­tock. Dies ist ein of­fe­ner und scham­lo­ser Bruch von Ar­ti­kel 5 Ab­satz 3 des Zwei-plus-Vier-Ver­tra­ges, der un­miß­ver­ständ­lich fest­legt, daß auf dem Ge­bie­te der ehe­ma­li­gen DDR we­der aus­län­di­sche Streit­kräf­te sta­tio­niert noch dort­hin ver­legt wer­den dür­fen. Die Ta­schen­spie­ler­tricks der ak­tu­el­len Macht­ha­ber, die von ei­ner „deut­schen Dienst­stel­le mit mul­ti­na­tio­na­ler Be­set­zung“ fa­seln, sind an Dreis­tig­keit nicht zu über­bie­ten – es bleibt ei­ne Sta­tio­nie­rung frem­der Of­fi­zie­re auf je­nem Bo­den, der ver­trag­lich da­von frei blei­ben soll­te.

Die­se al­li­ier­ten­hö­ri­ge Knecht­schaft setzt sich im Bruch von Ar­ti­kel 2 fort, wel­cher die hei­li­ge Pflicht fest­schreibt, daß von deut­schem Bo­den nur Frie­de aus­ge­hen dür­fe. Wer je­doch schwe­re Waf­fen in ak­ti­ve Kriegs­ge­bie­te lie­fert und lo­gis­ti­sche Ziel­da­ten be­reit­stellt, der leis­tet ei­ne in­di­rek­te Kriegs­be­tei­li­gung, die den Geist des Frie­dens­ver­tra­ges von 1990 zu Gra­be trägt. Wenn Deutsch­land als dritt­größ­ter Waf­fen­lie­fe­rant der Welt agiert und Mu­ni­ti­on ex­por­tiert, die in 111 Län­dern Tod und Ver­der­ben sät, dann ist der An­spruch, ein Frie­dens­staat zu sein, ei­ne hoh­le Phra­se der Sys­tem­büt­tel.

III. Die Wie­der­kehr des Ka­ser­nen­ho­fes:
Mi­li­ta­ris­mus und Kriegs­wirt­schaft
Die so­ge­nann­te „Zei­ten­wen­de“ ist nichts an­de­res als ein Rück­fall in fins­ters­te mi­li­ta­ris­ti­sche Mus­ter. Man be­rei­tet das Volk – und ins­be­son­de­re die Ju­gend – auf ei­nen kol­lek­ti­ven Selbst­mord ge­gen die Atom­macht Ruß­land vor. Die fak­ti­schen Ge­set­zes­än­de­run­gen des Jah­res 2025/26 spre­chen ei­ne deut­li­che Spra­che: Ge­mäß § 3 Abs. 2 des Wehr­pflicht­ge­set­zes (WPflG) müs­sen Wehr­fä­hi­ge nun­mehr ei­ne Ge­neh­mi­gung ein­ho­len, wenn sie sich län­ger als drei Mo­na­te im Aus­land auf­hal­ten wol­len. Durch das Rüs­tungs­be­schleu­ni­gungs­ge­setz wur­de die zi­vi­le Wirt­schaft de fac­to auf Rüs­tungs­pro­duk­ti­on um­ge­stellt, wo­bei mi­li­tä­ri­sche Be­schaf­fun­gen nun Vor­rang vor zi­vi­len Pro­jek­ten ge­nie­ßen.
Es ist ekel­haft zu se­hen, wie je­ner „Stink­stie­fel“ Pfar­rer Gauck die Men­schen auf den Tod ein­schwor, in­dem er be­haup­te­te, ein jun­ger Mensch müs­se manch­mal „al­les ge­ben und wenn es das ei­ge­ne Le­ben ist“.
Man muß sich fra­gen: Tickt es bei die­sem „Ho­sen­an­zug*“ oder bei „Flin­ten-Uschi**“ ei­gent­lich noch rich­tig? Die­se vor­stein­zeit­li­chen Cha­rak­te­re wol­len uns für geo­po­li­ti­sche Kriegs­spie­le der NATO und ame­ri­ka­ni­sche He­ge­mo­ni­al­an­sprü­che op­fern.

IV. Die schla­fen­den Rech­te:
Das Da­mo­kles­schwerdt der Feind­staa­ten­klau­sel
In den Ar­chi­ven des Völ­ker­rechts lau­ern die Ar­ti­kel 53 und 107 der UN-Char­ta wie schla­fen­de Rech­te, die lang­sam wie­der er­wa­chen. Die­se so­ge­nann­ten Feind­staa­ten­klau­seln er­lau­ben den Sie­ger­mäch­ten des Zwei­ten Welt­krie­ges Zwangs­maß­nah­men ge­gen Deutsch­land, soll­te die­ses er­neut ei­ne ag­gres­si­ve Po­li­tik ver­fol­gen. Der Zwei-plus-Vier-Ver­trag fun­gier­te bis­her als völ­ker­recht­li­cher Schutz­schild, doch wenn Deutsch­land die Be­din­gun­gen des Ver­tra­ges durch die NA­TO-Sta­tio­nie­rung in Ros­tock und die Waf­fen­lie­fe­run­gen fun­da­men­tal bricht, ver­liert der Ver­trag sei­ne Schutz­wir­kung.
In je­nem Mo­ment, in dem der Schild des Ver­tra­ges fällt, er­wa­chen die ru­hen­den Rech­te der UN-Char­ta. Ruß­land kann sich je­der­zeit auf die­ses schla­fen­de Recht be­ru­fen, um ge­gen die kriegs­trei­be­ri­schen Ak­te der BRD-Ob­rig­keit vor­zu­ge­hen. Wer hier von „über­hol­ten Ge­set­zen“ spricht, be­treibt ge­fähr­li­che Spitz­fin­dig­keit, denn ei­ne for­ma­le Strei­chung der Klau­seln aus der Char­ta hat nie­mals statt­ge­fun­den.
Wenn al­so die Ge­ne­ral­ver­samm­lung vom 9. De­zem­ber 1994 sie in der Re­so­lu­ti­on 49/58 für „ob­so­let“ (= nicht mehr ge­bräuch­lich), ja wie­so löscht man sie dann nicht ganz? Nur ge­löch­te Ge­set­ze sind rech­te­un­wirk­sam. „Ob­so­le­te“ Ge­set­ze gel­ten wei­ter. Aber die wis­sen schon war­um.

V. Die Trüm­mer des Ver­trau­ens:
Ei­ne Chro­nik des ge­bro­che­nen Wor­tes
Völ­ker­recht­li­che Ver­trä­ge bin­den nur so lan­ge, wie die „Ge­schäfts­grund­la­ge“ be­steht: die Clau­su­la re­bus sic stan­ti­bus. Ruß­lands po­ten­zi­el­ler Aus­stieg aus dem Zwei-plus-Vier-Ver­trag ist kei­ne Will­kür, son­dern die Ant­wort auf den deut­schen Wort­bruch. Daß ein­sei­ti­ge Kün­di­gun­gen his­to­risch le­gi­tim sind, be­weist die Ge­schich­te un­zäh­li­ge Ma­le: Vom Frie­dens­ver­trag von Brest-Li­towsk (1918) über den ABM-Ver­trag (2002) bis hin zum Ver­trag über den Of­fe­nen Him­mel (2020) … zeigt sich, daß Staa­ten stets dann aus­stei­gen, wenn ih­re Si­cher­heits­in­ter­es­sen mas­siv ver­letzt wer­den.

VI. Leid und Wi­der­stand:
Mein per­sön­li­cher Kreuz­weg
Mein ei­ge­ner Weg war ge­prägt von Stand­haf­tig­keit ge­gen die Will­kür. Schon 1983 saß ich im Sta­si-Zucht­haus we­gen ver­such­ter Re­pu­blik­flucht ein, wo man mir zu­min­dest noch rich­ter­lich un­ter­schrie­be­ne Pa­pie­re vor­leg­te. Doch die heu­ti­ge BRD-Ob­rig­keit nutzt Me­tho­den, die je­den Rechts­staat ver­höh­nen. 2014 wur­de ich durch die In­tri­gen ei­nes Spit­zels (der gleich zwei IM-Na­men hat­te) aus der DDR (der mich auch dort schon ver­folg­te, ich hat­te 11 IM´s auf den fer­sen) dif­fa­miert und schließ­lich oh­ne gül­ti­gen Amts­aus­weis hand­greif­lich an das Ge­län­der mei­nes Hei­mes ge­fes­selt. Man ver­schlepp­te mich nach Wald­heim, wo ich sechs Ta­ge im Hun­ger­streik ver­brach­te: ein stum­mer Schrei ge­gen die Ty­ran­nei. Die­se Will­kür gip­fel­te im Raub von über 1.500 Bü­chern aus mei­nen Räu­men wäh­rend mei­ner Ab­we­sen­heit durch den „Staat“. Die­se Er­leb­nis­se zwan­gen mich 2014 ins Exil nach Un­garn zu ge­hen, wo ich Schutz vor der Zen­sur und Schi­ka­nen fand.
War­um ich das er­wäh­ne?
Weil ich so auf­zei­gen möch­te, wie die BRD seit Jah­ren auch ih­ren Krieg ge­gen die Deut­sche Be­völ­ke­rung durch­zieht.

VII. Der Gar­ten der Frei­heit:
Die Vi­si­on ei­nes neu­tra­len Mit­tel­deutsch­lands
Die Ret­tung für un­ser Volk liegt nicht in der Un­ter­wer­fung, son­dern in der Rück­kehr zur Na­tür­li­chen Ord­nung. Wir brau­chen ei­ne „neu­tra­le Puf­fer­zo­ne“ auf dem Ge­biet der ehe­ma­li­gen DDR. Die Neu­tra­li­sie­rung Mit­tel­deutsch­lands wä­re der ret­ten­de An­ker, um uns aus den geo­po­li­ti­schen Kral­len der NATO zu be­frei­en. Die Be­woh­ner Mit­tel­deutsch­lands wol­len kei­nen Krieg, sie ha­ben vier­zig Jah­re in der DDR im Frie­den ge­lebt und wis­sen, daß die Rus­sen heu­te un­se­re Freun­de und nicht un­se­re Fein­de sind. Be­sin­nen wir uns auf die ech­ten deut­schen Tu­gen­den – auf die Ideen­viel­falt und das Er­fin­der­tum, an­statt im Kauf­rausch des Kon­sum­wahns zu er­sti­cken.

Ich ap­pel­lie­re an je­den Mit­men­schen:
Wa­che auf!
Nur durch den Frie­den fin­det der Mensch sein Glück.

* „Ho­sen­an­zug“ ist ei­ne von Prof. Dr. Hans J. Bo­cker im­mer wie­der ver­wen­de­te Be­zeich­nung für Frau Mer­kel.
** „Flin­ten-Uschi“ wur­de von Oli­ver Wel­ke in sei­ner „Heu­te-Show“ für die da­ma­li­ge Kriegs­mi­nis­te­rin ge­prägt.


In ei­ge­ner Sa­che:
Die­ser Auf­satz ba­siert auf mei­nen aus­führ­li­chen Dar­le­gun­gen und Frie­dens­be­kun­dun­gen, die ich in mei­nen ePost-Sen­dun­gen vom 19. Ja­nu­ar 2016, vom 07. Mai 2020, vom 26. April 2024 so­wie vom 13. Mai 2024 öf­fent­lich ge­macht ha­be. Die­se Tex­te die­nen als Vor­be­rei­tung und fun­da­men­ta­les Ge­rüst für mein in Ar­beit be­find­li­ches Buch, wel­ches u. a. die völ­ker­recht­li­chen und na­tur­recht­li­chen Sach­ver­hal­te rund um den Zwei-plus-Vier-Ver­trag und die Sou­ve­rä­ni­tät Mit­tel­deutsch­lands um­fas­send be­han­deln wird.

Ro­sa von Zehn­le úr
Ùjud­var, 2026.04.23
♛ Róz­sa Ma­gyar Rá­dió ♛
non pro­fit · © q‑art-in 2026
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Im­pres­sum:
Der ma­chER die­ses Bei­tra­ges ist:
Ro­sa von Zehn­le úr
schrei­ben­dER, ver­le­gER und mu­sik­ma­chER

Recht­li­cher Sta­tus:
Die­ses Werk und al­le An­de­ren von mir er­stell­ten In­hal­te un­ter­lie­gen der be­herr­schen­den Ord­nung des Naturrecht(e)s und der Lex Mer­ca­to­ria, die es je­den er­laubt, sei­ne ei­ge­nen Be­din­gun­gen zu ge­stal­ten – auf frei­wil­li­ger Grund­la­ge, in red­li­cher Ab­sicht und mit ge­gen­sei­ti­gem Re­spekt. Das ist mein Fun­da­ment, das ech­te Na­tur­recht, das je­der um­set­zen kann: man muß nie­man­den fra­gen, ein­fach tun und fertig.

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